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Der länderkundliche Ansatz
zeigt sich im folgenden MindMap. Jede Folgeüberlegung (="Deckfolie")
baut auf der vorhergehenden auf. Die Verknüpfung der einzelnen Untersuchungsergebnisse
(Faktensammlung in Form von "virtuellen Folien") zeigt
dann die Zusammenhänge.
Beim länderkundlichen Ansatz handelt
es sich primär um ein Ordnungssystem. In jeder Rubrik finden sich
spezifische Funktionen und Prozesse. Der sozialgeographische Ansatz
geht von der sozialen Gruppe aus. Hier stehen Strukturen, Funktionen
und Prozesse als hierarchisches Muster im Mittelpunkt. Dies bedeutet:
1. Zuerst skizziert man die Gesamtsituation
für die Landschaft, die gesellschaftliche, die wirtschaftliche
und die technische Situation, die das Verhalten der "Akteure"
bestimmt. Ein Landwirt im Ries verhält sich anders als ein Hackbauer
in Westafrika. 2. Dann versucht man so zu denken wie ein Bauer, wie ein Fabrikbesitzer: Welche Daseins-Grundfunktionen spielen welche Rolle? Was könnte man davon in der Landschaft sehen? In dieser Arbeits-Situation wird über Pixel-GIS ein Satellitenbild mit optimaler Aussagekraft erstellt. Dies gelingt natürlich nur bei vorliegenden Originaldaten zu verschiedenen Lichtwellenbereichen, sonst muss man sich mit dem gegebenen Bild begnügen. 3. Erst jetzt beginnt die eigentliche
Bildinterpretation: Die Naturfaktoren, die flächenbezogenen
Faktoren wie Eigentum und Pacht, Bodenpreis, Marktnähe, Bodenqualität,
etc. und die Humanfaktoren wie Bodennutzungssystem, Vertragsanbau,
Vermarktungssystem etc. |