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Jeder Kanal hat seine spezielle Aussage,
auch wenn jedes Objekt am Boden eigentlich in jedem Lichtbereich
vom Satelliten zu sehen ist:
K1 = blau
zeigt vor allem das Wasser an, aber auch den Dunst über einer Landschaft,
K2
= grün zeigt
das Chlorophyll der Blätter an,
K3 = rot
zeigt rot reflektierende Flächen wie Äcker, Dächer, Sportplätze,
K4
= NIR (nahes
Infrarot) zeigt die Jugendlichkeit pflanzlicher Zellen an,
K5
= MIR1 (mittleres Infrarot) macht eine Aussage über das Zellwasser
in Pflanzen,
K6 = TIR (thermisches Infrarot) zeigt die Temperatur
an,
K7 = MIR2 (mittleres Infrarot) zeigt Feuchtigkeit an,
K8
= PAN (panchromatisches Licht) zeigt einen Gesamtreflexionseindruck
des sichtbaren Lichts.
2. Der Weg vom originalen Datensatz mit Messwerten zum eigentlichen Satellitenbild ist von der digitalen Bildverarbeitung vorgegeben: Beispiel Benediktbeuern
3. Bei den Farbkompositen lässt sich am besten zeigen, wie sich die Bildverarbeitung auf die spätere Interpretation auswirkt.
In welchem Komposit kann man welche
Objekte am deutlichsten erkennen?
Die
Mouseover-Situation zeigt die Trainingsgebiete im Komposit, das
mit dem panchromatischen Kanal von Landsat 7 geschärft und aufgehellt
wurde.
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Komposit RGB=(321) Echtfarbenbild |
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Komposit RGB=(341) |
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Komposit RGB=(432) (historische
Variante) |
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Komposit RGB=(543) (QL-Komposit) |
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Komposit RGB=(547) (Geologie,
Bodenkunde) |
Zur Vertiefung der physikalischen Sichtweise "Strahlung" eignet sich vor allem die Lerneinheit bei Webgeo.de (benötigt den Flashplayer).