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zur Erklärung
Zur Interpretation von Satellitenbildern über
den länderkundlichen Ansatz
Motto: 'Das Ganze ist mehr
als die Summe seiner Teile.'
a) Bild oder Landschaft? -
Bei der Interpretation eines Bildes steht die Bildaussage
im Mittelpunkt der Erarbeitung. Inhalte, die sich im Bild nicht
erkennen lassen, dienen nur zur Erläuterung. Sie sollen nur genannt
werden, wenn sie Zusammenhänge deutlicher machen. - Bei der Interpretation
einer Landschaft dient das Bild nur zur Illustration und zur
Orientierung. Das Bild erhält die Funktion einer Wander- oder Autokarte.
Das Bild wird zum Orientierungs-Werkzeug. Damit das Bild diese Aufgaben
erfüllen kann, muss es passgerecht vorbereitet werden. Pixel-GIS
enthält dazu verschiedenste Möglichkeiten.
b) Der länderkundliche Ansatz
zeigt sich im oberen MindMap.
Jede Folgeüberlegung (="Deckfolie") baut auf der vorhergehenden
auf. Die Verknüpfung der einzelnen Untersuchungsergebnisse (Faktensammlung
in Form von "virtuellen Folien") zeigt dann die Zusammenhänge.
Beim länderkundlichen Ansatz handelt es sich vorrangig um ein
Ordnungssystem. In jeder Rubrik finden sich spezifische Funktionen
und Prozesse.
Auch beim länderkundlichen Ansatz,
der eigentlich alle Aspekte verknüpfen möchte, sollte man sich auf
einen Themenschwerpunkt festlegen.
Der Arbeitsablauf im Detail
Erstes Arbeitsziel: Dokumentation einer
Bild-/Landschaftsbeschreibung
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1. Steckbrief Satellitenmesswerte -
Satellitensystem: - Sensorsystem: - Copyright/Quelle/Autor: -
Bildunterschrift: - Verwendungszweck: - Geograph.
Lagebezug: - Aufnahmezeitpunkt: - Bildtyp: -
Auflösung (=Maßstab): - Bildaufbereitung (RGB=...): -
Zusatzinformationen (Texte, Fotos, Karten): - Themenschwerpunkt:
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2. Beobachtungen zu den geographischen
Inhalten sammeln Die Ergebnisse
sollten in eine Strukturskizze und in einen Entwurf
einer Legende einfließen, dazu dienen die nachfolgenden
Gedanken. Die Beobachtungen können aus dem Bild oder
aus den Begleitmaterialien stammen.
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Beobachten = Erkennen,
Benennen und Beschreiben von -
Elementen (Einzelheiten: erkennbare Objekte) -
Gruppierungen von Elementen (Ähnlichkeiten,
Oberbegriff, Klassifikation) -
punktuellen, linearen und flächigen Strukturen
(Zusammenhänge: Naturfaktoren, Infrastruktur,
Bodennutzung))
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Schlüsselfragen: -
Was sind die auffallendsten Bildinhalte? - Wie lassen
sie sich benennen? - Wie kann man sie beschreiben?
- Wie sind sie angeordnet?
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3. Bewertung der geographischen
Inhalte und Erstellen des Arbeitsplans: Die
Ergebnisse münden später in eine sorgfältig beschriftete
Legende. Die Legendenpunkte müssen evaluiert werden.
Dazu dienen die nachfolgenden Gedanken.
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Bewerten = Erkennen,
Vergleichen und Interpretieren
von - Beziehungen, Vernetzungen, Abhängigkeiten
(= Funktionen) - Veränderungen, Abläufen
(= Prozesse). Evaluieren über
Sekundärquellen: - Befragung, Karten,
Literatur.
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Insbesondere: - Raumtypen
sollten ermittelt werden: Naturräumliche Landschaftseinheiten. -
Problemräume (Erosion, Abwanderung, Brache, ...) sind
zu fixieren. - Bodennutzungssysteme sind zu erkunden.
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4. Gestaltung der Dokumentation
- Wer sind die Adressaten
für dieser Präsentation? - In welcher Umgebung und
mit welcher Technik soll die Präsentation erfolgen? -
Wie könnte der "rote Faden" für diese Präsentation
aussehen? Beschreibung des Arbeitsablaufs, Vergleiche
und Quellensammlung nicht vergessen!
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Zweites Arbeitsziel: Die Landschaft zum
Leben erwecken
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5. Modellbildung: Entwicklung eines
Szenariums zur Landschaft
- Wer sind die Adressaten
für diese zweite Präsentation? - In welcher Umgebung
und mit welcher Technik soll diese Präsentation erfolgen? -
Wie könnte der "rote Faden" für die Präsentation
aussehen?
Vorschläge: - Morphogenese
(=Entstehung) der Oberflächenformen - Entstehung
der Kulturlandschaft (Landnahme) - Konflikte um die
Ressourcen dieser Landschaft
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