Satelliten-Messdaten von SatGeo
Experimente aus den Vorjahren


Ein Test mit  Satellitenbildern für das Fach Geschichte, eine Idee von Herrn Mondwurf:
Hier zuerst zum Geschichtsthema "Marathon".
Das war unser Viewer-Prototyp vom Oktober 2004, also schon lange vor "Google.Earth". Heute kann man auch damit "Geschichtsorte" im "fliegenden Klassenzimmer" aufsuchen, Geschichte kann in Landschaften integriert werden, was mit einer Geschichtskarte nur ungenügend gelingt.


Zur Vorbereitung eines Projekts mit GTZ oder DLR hatten wir 2003 einen Test-Datensatz zu Ecuador eingestellt. Eine Mitarbeiterin versuchte in Ecuador Antworten auf Fragen zu eingestellten Bildausschnitten zu geben. Das Ergebnis war überzeugend.

Unser Plan aus dem Jahr 2003 sah dann so aus:
Zu einem oder zu mehreren Projekten der GTZ stellen wir kostenlos originale Satellitenbilder von Landsat fertig aufbereitet ins Internet. Dazu gibt es eine Kurzdarstellung des GTZ-Projekts aus GTZ-Sicht und aus unserer schulischen Sicht. Letztere soll die schulischen Möglichkeiten für teilnehmende Schulklassen oder Kurse der Sek II aufzeigen.
Wir gehen davon aus, dass alle GTZ-Partner einen Internet-Zugang haben, und mit diesen Bilddaten selbst arbeiten können, also auch einen Input von unserer Seite erhalten. Im Verlauf des Projekts würden von den beteiligten Schulen speziell notwendige Komposite erstellt werden und über Internet zugänglich gemacht werden.

Schulklassen oder Kursgruppen (der Sek II) melden sich dann für eines der GTZ-Projekte an. Sie müssen ein kleines Forschungsprojekt zum Satellitenbild schriftlich ausarbeiten. Die Themen sollen sich an die GTZ-Thematik anlehnen. Von uns bekommen die teilnehmenden Schulen die notwendige Software und die zugehörigen Originaldaten von Landsat 5 oder 7. Im Verlauf dieses zuerst satellitenbildorientierten Interpretationsprojekts (Es müssen ja nicht unbedingt Bilder vom Mars sein!) entstehen viele Fragen, die nur durch einen Beobachter "vor Ort" beantwortet werden können. Insbes. Fragen zur Ökologie, zu naturgeographischen, sozialgeographischen oder wirtschaftsgeographischen Problemen mit Bezug zu Teilgebieten im Satellitenbild fordern die Antwort eines Fachmanns. Die Mitarbeiter der GTZ bzw. die Partner der GTZ oder Wissenschaftler vom DLR wären dafür prädestiniert.

Die teilnehmenden Klassen könnten einen Einblick in die Arbeitsweise der GTZ erhalten, sie würden wissenschaftsnahe Arbeitsansätze kennen lernen und selbst erproben und zuletzt hätten auch die GTZ-Mitarbeiter vor Ort ein Feedback aus Deutschland.

Wir wollen das Projekt auch umkehren. Eine deutsche Auslandsschule holt sich zu Satellitenbildern des Umfelds einer Schule Informationen aus Deutschland. Da sind dann die deutschen Schüler die Fachleute, die den gesicherten, d.h. gut recherchierten Input bringen müssen.

Das Ergebnis dieser Aktivität: Bei der GTZ konnte kein Akteur gewonnen werden.