 Kurzaufgabe
zu Originaldaten und Pixel-GIS
- Auswerten von Schatten in Satellitenbildern
Da man bei Satellitenbildern die
Zeit der Aufnahme und die geographische Breite kennt, kann man Schatten
dahingehend auswerten, dass man die relative Höhe der "Schattenspender"
aus der Länge der Schatten ermittelt.
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Das um 180° gedrehte
Bild lässt das Relief deutlich erkennen. Die Sonne
kommt von links oben. Die gelben Pfeile markieren die
Schattenlängen. Mit Pixel-GIS oder Grafiksoftware lassen
sich die Koordinaten des Anfangs- und Endpunktes ermitteln.
Daraus lässt sich die Schattenlänge d(A-B) berechnen:
d(A-B) 
Im Bild sind die Schattenlängen
(gelb) 24 bzw. 29 Pixel. Aus dem nachfolgenden Nomogramm
oder aus der Formel ergibt sich folgender Hilfswert: Anfang
Januar bei 47° nördl. Breite ergibt sich für 10.30 Uhr
Ortszeit eine Elevation der Sonne über dem Horizont
von etwa 18,5° mit etwa 10 m Höhe je Schattenpixel
bei einer Auflösung von 30m/Pixel in diesem Bild. Evaluation
nach einer topographischen Karte: 24 Pixel ergeben
240m relative Höhe, in der Karte 242m 29 Pixel ergeben
290m relative Höhe, in der Karte 293m
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Wie kommt man zu diesem Ergebnis?
Formel: Höhe/Pixel = (Auflösung in m/Pixel)
* tan ((sin(d + m*30 - 111) + 90 - Breitenlage) * 0,92388) wobei
d und m für Tag und Monat aus dem Aufnahmedatum des Satellitenbildes
stehen und die Auflösung 25m bzw. 30m je nach Bildprodukt stehen. Die
untere Tabelle zeigt nur die Zahlen Höhe/Pixel für die 25m-Auflösung.
Der Faktor 1,2 rechnet 25m- in 30m-Auflösung um.
Und so geht die Schätzung nach der
Tabelle: Von rechts nach links vorgehen! a) Kurve für den
Breitengrad aufsuchen b) Zum Aufnahmedatum entlang der Kurve
nach links gehen c) Vom Kurvenpunkt zu Breite und Datum horizontal
nach links gehen und dort die Höhe je Schattenpixel in m zum Elevationswinkel
schätzen. d) Zahl der Schattenpixel * Höhe je Schattenpixel ergibt
die relative Höhe.


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