Kurzaufgabe zu Originaldaten und Pixel-GIS

- Kanal 6 (TIR), Graustufen in Temperaturen übersetzen (Lupe)

1. Voraussetzung: Nur zur annähernd gleichen Jahreszeit wie das Satellitenbild durchführen!
2. Voraussetzung: Das UG ist festgelegt und der Inhalt des Ordners 'ls_aufgaben' ist einkopiert.

In Pixel-GIS: Im Komposit RGB=(543) größere gleichartige (=homogene) Flächen suchen, die es auch heute noch mit der gleichartigen Bodennutzung gibt: Grünland, Wald, Verkehrsflächen, Moor, frisch gepflügte Ackerflächen sind dafür geeignet. Die Flächen sollten sehr groß sein, da der thermische Kanal 6 in Wirklichkeit eine geringere Auflösung hat. Wasserflächen sind ungeeignet, da sie sich während des Tages zu langsam erwärmen. Zu jeder Bodenbedeckungsklasse sollte es zwei verschiedene Trainingsgebiete geben.
Für jede Trainingsfläche sind über die Lupe (LupePos) die Mittenposition (xxx/yyy als Zielpunkt) und ein mittlerer Grauwert im Kanal 6 (TIR) zu ermitteln und in der nachfolgenden (ausgedruckten) Tabelle zu notieren.

Nun werden die Trainingsflächen mit dem Fahrrad angefahren und an mehreren Stellen wird mittels IR-Thermometer die Strahlungstemperatur gemessen. Dies sollte am späten Vormittag erfolgen, denn das war die Überflugzeit des Satelliten. Der Mittelwert aller Messungen zu einer Trainingsfläche wird in die nachfolgende Tabelle eingetragen.

Klasse

Grünland

Wald

Verkehr

Moor

Acker

Sport

_____

Fläche

1

2

1

2

1

2

1

2

1

2

1

2

1

2

Pos xx

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pos yy

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grauwert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TIR °C

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übertrage die Wertepaare (Graustufe; TIR °C) in das nachfolgende Korrelationsdiagramm.
Wenn die Punkte annähernd auf einer Linie liegen, so kann eine verbindende Kurve eingezeichnet werden. Andernfalls ist eine Temperaturzuordnung nicht sinnvoll.
Wenn das Messergebnis eine Kurve zulässt (Graph der Zuordnungsfunktion), so lassen sich die Graustufen über das Korrelationsdiagramm als Schätzung interpretieren.

Wenn letzteres gelingt, so ist herauszufinden, wie es zu den Temperaturunterschieden kommt. Davon hängt dann wieder ab, wie sich die Thermik über dem UG im Laufe eines Sonnentages entwickeln kann.

Korrelationsdiagramm

°C

35° -

30° -

25° -

20° -

15° -

10° -

5° -

0° -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

0

25

50

75

100

125

150

175

200

225

250

Grauwerte